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Fakten

  • Frauen sind durchschnittlich zehn Jahre älter als Männer, wenn sie einen Herzinfarkt haben. Mit den Altersjahren aber erhöht sich die Sterblichkeit nach diesem Ereignis, und die Zukunftsaussichten verschlechtern sich. Deshalb sterben Frauen bei einem Herzinfarkt häufiger als Männer.
  • Auch einen Hirnschlag erleiden Frauen durchschnittlich später als Männer. Dessen Folgen sind wegen des höheren Alters einschneidender. Aufgrund der höheren Lebenserwartung von Frauen nimmt die Zahl weiblicher Hirnschlagopfer zu, die bei diesem Ereignis sterben oder behindert bleiben – oder an einer gefässbedingten Demenz leiden.
  • Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht betreffen kardiovaskuläre Krankheiten mehr Frauen als Männer.
  • Frauen vor der Menopause erleiden zwar seltener als ihre männlichen Altersgenossen einen Herzinfarkt oder einen Hirnschlag. Danach aber holen Frauen auf und erreichen das gleiche Risiko wie die Männer.
  • Die Frauen selber sind sich ihres kardio- und zerebrovaskulären Risikos zu wenig bewusst.
  • Als Folge wurde und wird das Herzkreislaufrisiko der Frauen unterschätzt und Patientinnen werden z.T. nicht optimal behandelt
  • In der Schweiz rauchen 22.8 Prozent der Frauen ab 15 Jahren. 17.3 Prozent rauchen täglich, 5.5 Prozent greifen gelegentlich zu einer Zigarette (www.suchtmonitoring.ch Daten von 2012)

 

Wichtigste Todesursachen in der Schweiz
nach Geschlecht in Prozent

Die Grafik zeigt, dass in der Schweiz Herz-Kreislauf-Krankheiten an der Spitze der Todursachen stehen. (Frauen mit 36% , Männer 31.5 %)

Quelle: BFS, Todesursachenstatistik 2011

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