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Ich rauche nicht

Sie rauchen nicht? Bitte bleiben Sie dabei. Es gibt gute Argumente dafür – sie gelten natürlich umso mehr, wenn Sie (noch) Raucherin sind. Frauen, die rauchen,  müssen dafür stärker büssen als Männer – in allen Lebensabschnitten und nicht nur mit einem massiv erhöhten Risiko für eine Herz-Kreislauf-Krankheit oder für Krebs. Tabakkonsum stört auch den weiblichen Hormonhaushalt und schädigt Eierstöcke und Eileiter. Laut Schätzungen geht deshalb jeder zehnte Kinderwunsch nicht in Erfüllung. Bei Frauen, die rauchen und zugleich die Pille nehmen, steigt die Wahrscheinlichkeit stark an, dass sich in ihren Arterien oder Venen lebensgefährliche Blutgerinnsel (Thrombosen) bilden. Auch junge Frauen unter 35 Jahren riskieren damit bereits einen Notfall, den sie eher der Generation ihrer Eltern zuordnen. Ältere Raucherinnen nach den Wechseljahren haben zudem öfter Osteoporose als Nichtraucherinnen.

Vielleicht überzeugt Sie ein kosmetisches Argument im Moment mehr? Rauchen lässt die Haut vorzeitig altern. Deshalb: Bleiben Sie rauchfrei schön.

Leider verkleinern Light-Zigaretten die Gefahr für Ihre Arterien und für Ihre Lunge nicht. Auch rauchlose Tabakwaren wie Schnupf-, Kau- und Mundtabak oder aromatisierte Tabakwaren sind keine ideale Lösung. So genannte elektronische Zigaretten oder E-Zigaretten weichen bezüglich Produktsicherheit und Nikotingehalt zur Zeit noch stark voneinander ab.

Tabakprävention

Unterstützung beim Rauchstopp

Nicht rauchen = kein Risiko. Das ist einfacher gesagt als getan. Oft rauchen Frauen weiter, weil sie befürchten, sonst an Gewicht zuzunehmen (was in der Anfangszeit möglich ist). Bitte lassen Sie sich durch Ihren Arzt oder Ihre Apotheke beraten. In unserer kostenlosen Broschüre «Ziel Nichtrauchen» finden Sie Fakten und Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihren Rauchstopp vorzubereiten und dabei zu bleiben. Unterstützung und Begleitung erhalten Sie auch bei der nationalen Rauchstopplinie.